Er erhielt hohe staatliche Ehrungen und Auszeichnungen. Georg Wünsch (1887–1964) formulierte damals einen Programmentwurf: Die Novemberrevolution habe die Kirche zu ihrer eigentlichen Bestimmung befreit. Ob Christen nun der SPD beitreten müssten, hatte Kutter offengelassen; er sah es nicht als ihre Aufgabe an, die Sozialdemokraten zu Gott zu bekehren und aktiv bei ihnen mitzuwirken. Neu gegründete Orden und andere christliche Gemeinschaften vertraten damals nicht nur ein weltabgewandtes Armutsideal, sondern versuchten den Besitzlosen direkt zu helfen und strebten Kirchenreformen an. [60] Er trat nach starken öffentlichen Protesten in die SPD ein und wurde daraufhin von der Kirchenleitung entlassen. Stattdessen sollten sie sich dem Gericht Gottes beugen und passiv auf sein weiteres Handeln in der Geschichte warten. Sieht man sich den Sozialismus heute einmal genauer an, so ist seine atheistische Grundausrichtung nicht mehr so bedeutsam wie früher, das kann man also übergehen. Migration und Religion Der französische Staatspräsident Emmanuel Macron steht vor großen innenpolitischen Herausforderungen, die seine Modernisierungsstrategie hervorruft. Moses Hess, der Begründer des sozialistischen Flügels im Zionismus, begründete den Sozialismus ebenfalls mit biblischer Tradition. Menschliche Besitz- und Herrschaftsverhältnisse sind demnach nicht ewig, sondern müssen nach dem Willen des Gottes Israels regelmäßig zugunsten der Besitzlosen verändert werden. Sie erhoben sich gegen Kaiser, Papst und Feudaladel und gründeten in der Stadt Tabor eine egalitäre Kommune. Der Bund der Religiösen Sozialistinnen und Sozialisten Deutschlands e.V. Die Duchoborzen in Russland (um 1633) und Labadisten in Maryland (ab 1683) praktizierten Gemeinschaftseigentum in ihren Siedlungen. Barth war zuvor als Pastor in Safenwil für mehr Arbeiterrechte, Gewerkschaften und soziale Pflichten der Unternehmer eingetreten. Als Religiösen Sozialismus bezeichnet man das Eintreten von Angehörigen des Christentums aus Gründen ihres Glaubens für eine sozialistische Gesellschaftsordnung. Er verstand die dort praktizierte Gütergemeinschaft als unbedingtes Merkmal wahren Christseins und Trennungsmerkmal von den Großkirchen. "Sozialismus statt Religion" ist auch Prüfers programmatischer Beitrag zu den Debatten über Säkularisierung und "politische Religion". Warum verwehren wir es Christen und Gottesgläubigen nicht, in unsere Partei einzutreten? Jahrhunderts zu übersetzen und massenhaft zu verbreiten. Die Religion ist eine von verschiedenen Arten geistigen Joches, das überall und allenthalben auf den durch ewige Arbeit für andere, durch Not und Vereinsamung niedergedrückten Volksmassen lastet. Geburtstag; e. Tagungsbericht gemeinsam veranst. Denjenigen, der sein Leben lang arbeitet und Not leidet, lehrt die Religion Demut und Langmut hienieden und vertröstet ihn mit der Hoffnung auf himmlischen Lohn. Unserem ganzen Programm liegt eine wissenschaftliche, und zwar die materialistische Weltanschauung zugrunde. Sie knüpften an religiös-soziale Selbsthilfeprojekte an, die katholische Ordensgemeinschaften wie die Franziskaner und ihre internationalen Missionsgesellschaften seit langem aufbauen. Das ist der Grund, warum wir in unserem Programm von unserem Atheismus nicht sprechen und nicht sprechen dürfen; das ist der Grund, warum wir den Proletariern, die noch diese oder jene Überreste der alten Vorurteile bewahrt haben, die Annäherung an unsere Partei nicht verwehren und nicht verwehren dürfen. Aus diesem und dem familiären Hintergrund heraus lehnte er den Militärdienst in der NVA 1957 ab und berief sich auf den Pazifismus. Im Hochmittelalter verschärften sich die sozialen Gegensätze und Belastungen der Leibeigenen. Hierbei wurde er von bedeutenden Personen wie dem Theologieprofessor Raoul Allier und den Pfarrern Charles Wagner, Wilfred Monod, Élie Gounelle und Jules Jézéquel unterstützt. Auf Initiative des Pforzheimers Erwin Eckert (1893–1972) gründete sich 1926 aus diesen verschiedenen Vorläufern der Bund der religiösen Sozialisten Deutschlands (BRSD). Eine schmale Oberschicht besaß in der Regel den Großteil des fruchtbaren Ackerlandes in Form von Latifundien, die von einer großen Zahl landloser und weitgehend rechtloser Sklaven bearbeitet wurden. Auch die Katharer übten das Teilen des Besitzes mit den Ärmeren unter ihnen. Sozialistische Christen spielten seit 1980 im Kontext der Friedensbewegung eine vorantreibende Rolle in Zusammenschlüssen wie den Basisgruppen der Christlichen Friedenskonferenz in Sachsen (CFK-Basisgruppe Königswartha) und Thüringen (CFK-Gruppe Kapellendorf), der Gruppe Gegenstimmen, ab 1989 in der Vereinigten Linken. ): Beispieldokument: Stefan Grotefeld, Matthias Neugebauer, Jean-Daniel Strub: Helga Grebing, Walter Euchner, F.-J. […] Der religiöse Sozialismus ist ein Verständnis des ganzen Sozialismus, das dessen religiösen Sinn ins Licht stellt.“. Sie scheiterten meist an den Machtverhältnissen oder inneren Unstimmigkeiten. Deswegen entzog die Kirchenbehörde ihm 1893 die Predigterlaubnis. Unsere Partei ist ein Bund klassenbewusster, fortgeschrittener Kämpfer für die Befreiung der Arbeiterklasse. Vergleichbare Strömungen entstanden auch in anderen christlichen Konfessionen und Staaten. Aus ihr ging in der Weimarer Republik eine evangelische Kirchenpartei hervor, die sich 1926 als Bund der religiösen Sozialisten Deutschlands (BRSD) organisierte. So machte Lukas das gerechte Teilen allen Eigentums unter Christen zum verbindlichen Vorbild für die Kirche aller Zeiten zugunsten aller Völker.[21]. Die Kirche berufe sich nur dazu auf Gott, um jegliche soziale Gerechtigkeit auf Erden abzublocken. Jahrhundert verschärften sich mit der Industrialisierung die sozialen Gegensätze, und in vielen europäischen Staaten entstand ein Proletariat. Doch wir dürfen uns dabei auf keinen Fall dazu verleiten lassen, die religiöse Frage abstrakt, idealistisch, „von Vernunft wegen“, außerhalb des Klassenkampfes zu stellen, wie das radikale Demokraten aus der Bourgeoisie häufig tun. So riefen sich die Saint-Simonisten in Berufung auf Saint-Simons Nouveau christianisme (1825) zur Kirche aus und verstanden sich als Apostel. Dieser wurde –von allem, was wir wissen – zuerst von dem französischen AutorVictor d’Hupay benutzt und von dessen Freund Restif de la Bretonneaufgegriffen und verbreitete sich dann Ende des 18. Mit seinem überraschenden Besuch bei einem der damals verhassten und ausgegrenzten jüdischen Eintreiber römischer Steuern („Zöllner“) bewegte Jesus ihn, den Armen geraubtes Gut vierfach zu erstatten (Lk 19,8 EU). Lenin, Über die Religion: eine Auswahl, Berlin 1981, S.39-44. Der Schweizer reformierte Theologe Karl Barth brach mit seinen theologischen Lehrern, nachdem diese im August 1914 mit großer Mehrheit Deutschlands Kriegseintritt bejaht hatten. Sozialseminare von Westfalen, Bd. [8] Der BRSD grenzte sich frühzeitig auch gegen den Nationalsozialismus ab. In seiner Schrift Sie müssen! Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine frohe Botschaft bringe und alle heile, deren Herz zerbrochen ist, damit ich den Gefangenen die Entlassung verkünde und den Gefesselten die Befreiung, damit ich ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe ...“, „Sie werden Häuser bauen und selbst darin wohnen, sie werden Reben pflanzen und selbst ihre Früchte genießen. Franckes Bericht darüber zirkulierte in den Berliner Gemeinden; als dies den Behörden bekannt wurde, inhaftierten sie ihn erneut. Anders als die meisten liberalen Theologen leiteten sie daraus aber nicht nur geistige Werte und Ziele ab, sondern traten auch praktisch für das Proletariat und für eine sozialistische Gesellschaft ein. [36] Deshalb wurden die Hutterer von katholischen und evangelisch-lutherischen Obrigkeiten und Theologen als für die mittelalterliche Gesellschaftsordnung besonders gefährlich eingestuft. Nach zeitweiser Neutralität nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges erhöhten sich schnell die Spannungen zwischen DDR-Führung und den Kirchen. Daraufhin gründete er eine Sozial-Christliche Vereinigung mit gemäßigten Zielen. Er trat 1915 in die SPS ein und begrüßte das Zimmerwalder Manifest als Versuch, eine neue Internationale gegen den Krieg zu gründen. [58] Sie bejahten die marxsche Kapitalismusanalyse und sahen im Proletariat, der Industriearbeiterschaft, die entscheidende Kraft zur Gesellschaftsveränderung. Müntzer gründete eine Art Geheimbund, der auch Gütergemeinschaft forderte. Dieser Herausforderung gegenüber verweigere sich das Christentum, indem es mit dem Nationalismus, Imperialismus und dem „Anti-Gott“ des „Mammonismus“ (Kapitalismus) paktiere. Die russische Revolution muss diese Forderung als unerlässlichen Bestandteil der politischen Freiheit verwirklichen. Sie verfolgen selten ein einheitliches sozialistisches Programm, bereiten aber oft politische Veränderungen vor und begleiten diese. Ende 1919 entstanden in Berlin, Anfang 1920 in Köln und bald in vielen anderen Städten religiös-sozialistische Gruppen, darunter der Bund sozialistischer Kirchenfreunde unter Günther Dehn. Stattdessen begründeten sie ihre Ziele zunehmend mit wissenschaftlichem Anspruch. Ein solcher Bund kann und darf sich nicht gleichgültig verhalten zu Unaufgeklärtheit, zu Unwissenheit oder zu Dunkelmännertum in Form von religiösem Glauben. Die um 1100 entstandenen Pauperes Christi pflegten einen asketischen Lebensstil, verwalteten ihre Eigentümer gemeinsam und teilten sie nach Bedarf ihrer Mitglieder. Das CSM ist seit 1986 der Labour Party korporativ angeschlossen und fordert ebenso wie diese seit 1995 die Vergesellschaftung der Produktionsmittel nicht mehr explizit. Oder ihr akzeptiert diese konsequenten Forderungen nach Freiheit nicht – dann seid ihr also immer noch in den Überlieferungen der Inquisition befangen, dann klebt ihr also immer noch an den Staatspöstchen und Staatspfründen, dann glaubt ihr also nicht an die geistige Kraft eurer Waffe und lasst euch nach wie vor von der Staatsmacht bestechen – und dann erklären euch die klassenbewussten Arbeiter ganz Russlands den schonungslosen Krieg. Die Quäker[39] und Mennoniten[40] nahmen solche englischen Gruppen auf und vertraten teilweise ähnliche Ideen. Im Kalten Krieg fand der BRSD jedoch nie zur früheren Stärke. HTML … Die ökonomische Unterdrückung der Arbeiter verursacht und erzeugt unvermeidlich alle möglichen Arten der politischen Unterdrückung und sozialen Erniedrigung, der Verrohung und Verkümmerung des geistigen und sittlichen Lebens der Massen. Gerrard Winstanley baute 1649 eine Landkommune in Wales auf, die freigewordenen Ackerboden gemeinsam besetzte und bewirtschaftete. Nur christliche Minderheiten versuchten diese Tradition zu bewahren, konnten Gütergemeinschaft aber jahrhundertelang nur in von den Päpsten erlaubten katholischen Ordensgemeinschaften, in der Regel in Klöstern, praktizieren. Karl Barth forderte kurz nach seinem Eintritt in die Sozialdemokratische Partei der Schweiz im Februar 1915:[3], „Ein wirklicher Christ muß Sozialist werden (wenn er mit der Reformation des Christentums Ernst machen will!). Übersetzung nach: W.I. Der BRSD ist seinerseits Mitglied im Internationalen Bund Religiöser SozialistInnen (ILRS), in der Initiative Kirche von unten (IKvu) und im Attac-Netzwerk. 1917 präzisierte er: Es handele sich um einen neuen, praktischen Aufbruch aus je eigener Identität, nicht darum, zwischen dem bisherigen Christentum und bisherigen Sozialismus „irgendwelche Vermittlungen und Brücken“ zu suchen. Die Schweizer Religiösen Sozialisten nahmen damit bewusst eine grundsätzlich positive Haltung zur Sozialdemokratie ein. [64] 1919 begründete er mit seinem Kommentar zum Römerbrief die „dialektische Theologie“. Eine Reaktion darauf war die Innere Mission, eine neue Form des im 17. [37] Diese der Täuferbewegung und den Bauernaufständen nahestehenden Gruppen wurden sowohl von katholischen wie evangelischen Landesherren als Ketzer verfolgt; ihre Anführer wurden fast immer hingerichtet. Christi Geist zwinge sie, allem Nationalismus zu widerstehen und für internationale Völkerversöhnung zu arbeiten, um eine in Christus geeinte Menschheit zu erreichen. Die Kämpfer für eine Veränderung gaben es resigniert aus der Hand.“[55], Ab etwa 1900 entdeckten und untersuchten historisch-kritische Bibelforscher auch sozialkritische Bibeltraditionen. [67] Daher gehörten sie 1933 zu den ersten von den Nationalsozialisten Verfolgten. Das moderne Proletariat bekennt sich zum Sozialismus, der die Wissenschaft in den Dienst des Kampfes gegen den religiösen Nebel stellt und die Arbeiter vom Glauben an ein jenseitiges Leben dadurch befreit, dass er sie zum diesseitigen Kampf für ein besseres irdisches Leben zusammenschließt. Religiöse Sozialisten blieben zwischen dem Antikommunismus des Westens und dem Stalinismus des Ostens eine verschwindende Minderheit. [27] Manche Franziskaner praktizierten Gemeineigentum als freiwillige Armut in Distanz zur kirchlichen und sozialen Normalität, andere wie die Minoriten wollten weiterhin die ganze Kirche reformieren und damit die Lage der Bevölkerungsmehrheit tendenziell verändern. Verwandte Beiträge. [44], Nun begannen auch einige jüdische und christliche Theologen, sich mit der „sozialen Frage“ auseinanderzusetzen. Lenin, Sozialismus und Religion, 1905. Er kehrte 1937 in die Schweiz zurück und versuchte von dort aus weiter in das deutsche Geschehen einzugreifen. [5] Er definierte den Begriff 1930 so:[6], „Religiöser Sozialismus ist der Versuch, den Sozialismus religiös zu verstehen und aus diesem Verständnis heraus zu gestalten und zugleich das religiöse Prinzip auf die soziale Wirklichkeit zu beziehen und in ihr zur Gestalt zu bringen.“, Die meisten im BRSD organisierten religiösen Sozialisten vertraten einen demokratischen Sozialismus. Ein Blick in das „Kleine Wörterbuch der marxistisch-leninistischen Philosophie“ aus der DDR von 1982 zeigt gemäß den Beschlüssen der SED, wie Religion im real existierenden Sozialismus überwunden werden sollte: „Die Glaubens- und Gewissensfreiheit schließt natürlich auch das Recht der Atheisten ein, ihre wissenschaftliche Weltanschauung aktiv zu vertreten und zu verbreiten. Deshalb bekannte sich Blumhardt 1899 auf einer lokalen SPD-Versammlung zum Sozialismus. Fuchs war Mitglied im Deutschen Friedensrat, „Ehrenmitglied“ der Ost-CDU und seit 1958 auch Mitglied in der gegen die Atombewaffnung gegründeten Christlichen Friedenskonferenz. Jahrhundert in verschiedenen Ländern Europas in Bauernkriege mündeten. 1891 (kurz nach der Aufhebung der Sozialistengesetze) trat der Württemberger evangelische Pastor Theodor von Wächter in die SPD ein. Jahrhundert gilt als Epoche einer fundamentalen Säkularisierung von Staat und Gesellschaft. Der Kirchenhistoriker Günther Brakelmann resumierte daher:[70], „Obwohl die religiös-sozialistische Bewegung … innerhalb des Protestantismus immer eine Minderheitenbewegung gewesen ist, hat sie die Diskussion um das Verhältnis von Kirche und Arbeiterschaft, Kirche und Sozialismus wie Kirche und Wirtschaftsordnung entscheidend mitbestimmt und befruchtet.“, In der DDR spielte der BRSD als Organisation keine Rolle. 1977 kam es in Bochum zur Neugründung, wobei man ausdrücklich auf das erste Programm von 1926 zurückgriff. Er schloss sich bald mit dem Bund Neue Kirche zu einer religiös-sozialen Vereinigung zusammen. Sie gehörten auch zu den Ersten, die gegen die neu gegründete Partei der Deutschen Christen in der Evangelischen Kirche mit einem Massenflugblatt protestierten:[66], „Sie werden vom Evangelium reden, aber sie meinen damit ihr eigenes Evangelium des Rassehochmutes, der brutalen Vergewaltigung jeder anderen Meinung, der Verherrlichung des Kriegsgeistes und der militärischen Aufrüstung. Die 1949 vollzogene deutsche Teilung betraf den BRSD stark; viele Mitglieder lehnten jede Zusammenarbeit mit Kommunisten ab. Ragaz verstand seinen Schritt als grundsätzliche Solidarisierung mit dem Proletariat, nicht als Zustimmung zu einem bestimmten Programm. Einige Mitglieder standen dem Neuwerkkreis nahe, der 1923 aus der Jugendbewegung hervorging und Genossenschaften als Wohn- und Bildungseinheiten anstrebte; es kam jedoch zu keiner Einigung. Auch die evangelische Neuwerksbewegung ist in Vorläufern zunächst Ausdruck der sich auch in christlichen Jugendbewegungen findenden Strömung eines sozialen Christentums und einer Hinwendung zum Urchristentum. Jahrhundert aus der Kritik am Kapitalismus entwickelt hat und eine Beseitigung dieses Wirtschaftssystems anstrebt. In den USA und Kanada vertreten manche Angehörige der traditionellen Freikirchen, besonders die Quäker, Methodistische und Wesleyanische Kirchen, Mennoniten und manche Baptisten nicht nur liberale, sondern auch antikapitalistische und sozialistische Ideen. [49] Weitling vertrat in seinen Büchern Die Garantien der Harmonie und der Freiheit (1841) und Das Evangelium des armen Sünders (1842) die Auffassung, Jesus sei ein Prophet der Befreiung aller Menschen durch den Kommunismus gewesen. W.I. Nachdem er den Beamteneid auf Adolf Hitler verweigert hatte, musste er Deutschland verlassen. Auch Anhänger anderer Religionen sowie nicht religiöse Menschen sollten in ihren Herzen Liebe, Mitgefühl und Fürsorge entwickeln“, richtete sich der Dalai Lama an die Seminarteilnehmer. November 2019 Bernhard Sander: »Kollektive Verwirrung« (Macron) in Frankreich? Die russische Revolution findet diesbezüglich besonders günstige Bedingungen vor, denn die widerwärtige Bürokratenwirtschaft des absolutistischen Polizei- und Leibeigenschaftsstaates hat selbst innerhalb der Geistlichkeit Unzufriedenheit, Gärung und Empörung hervorgerufen. W.I. Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine gute Nachricht bringe; damit ich den Gefangenen die Entlassung verkünde und den Blinden das Augenlicht; damit ich die Zerschlagenen in Freiheit setze und ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe.“. Jahrhundertsimmer weiter. Mit der in Gewerkschaftenund Linksparteien organisierten Arbeiterbewe… [46] Auf den deutschsprachigen Raum übten diese Ideen maßgeblichen Einfluss aus. In Irland entwickelte sich kein eigenständiger religiöser Sozialismus, bekannte Vertreter der Arbeiterbewegung wie James Connolly und James Larkin sahen jedoch keinen Widerspruch darin, einerseits Marxist, andererseits praktizierender Katholik zu sein. Die wissenschaftliche Weltanschauung werden wir immer propagieren, und die Inkonsequenz irgendwelcher „Christen“ müssen wir bekämpfen; das bedeutet aber durchaus nicht, dass man die religiöse Frage an die erste Stelle rücken soll, die ihr keineswegs zukommt, dass man eine Zersplitterung der Kräfte des wirklich revolutionären, des ökonomischen und politischen Kampfes um drittrangiger Meinungen oder Hirngespinste willen zulassen soll, die rasch Jede politische Bedeutung verlieren und durch den ganzen Gang der ökonomischen Entwicklung bald in die Rumpelkammer geworfen werden. Kopiert mit Dank von der jetzt Webseite www.payer.de. Juli 1944 teil und wurde danach hingerichtet. Aus verschiedenen halbnomadischen Sippen und Gruppen ehemaliger Sklaven wuchs allmählich das Volk Israel. Einige verstanden das Reich Gottes als gegenwärtige, auch in der Sozialdemokratie wirkende Kraft, andere als transzendente Zukunft, die durch politische Ziele nur abgebildet, nicht verwirklicht werden könne. Einen Großgrundbesitzer, der ihn fragte, wie er das ewige Leben erlangen könne, lud Jesus nach Mk 10,21ff. Wie die Hussiten verstand er Gütergemeinschaft als Verwirklichung des unmittelbar bevorstehenden irdischen Gottesreiches (Chiliasmus). Kommunismus, Sozialismus und Bolschewismus – diese Begriffe werden häufig in einen Topf geworfen. Wir Sozialisten müssen diese Bewegung unterstützen, indem wir die Forderungen der ehrlichen und aufrichtigen Geistlichen bis zu Ende führen, diese Leute, wenn sie von Freiheit sprechen, beim Wort nehmen, von ihnen fordern, dass sie jedes Band zwischen Religion und Polizei entschlossen zerreißen. Die Ideologien des Kommunismus und Sozialismus kommen im 19. Sie unterschieden sich damit von als „christlich-sozial“ oder Christlicher Sozialismus bezeichneten Ideen, die gegen Sozialismus und Sozialdemokratie gerichtet waren. Die Religion ist eine Art geistigen Fusels, in dem die Sklaven des Kapitals ihr Menschenantlitz und ihre Ansprüche auf ein halbwegs menschenwürdiges Leben ersäufen.